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Azubi gesucht – Ausbildungsbeginn 2020

Moderne Zahntechnik
Beruf mit Anspruch

Geschickte Hände, ein gutes Form- und Farbgefühl, Lust auf einen anspruchsvollen und kreativen Beruf in einem sympathischen Team? Dann kommen Sie zu uns und absolvieren Sie Ihre Ausbildung zur Zahntechnikerin/zum Zahntechniker ab September 2020 bei Walsdorff Zahntechnik in Sindelfingen. Bewerbung gerne per E-Mail an: Thomas Walsdorff, info@walsdorff-zahntechnik.de


Wir bilden aus – Infos für Ausbildungsinteressierte

Wir sind ein zahntechnischer Meisterbetrieb und bilden im Berufsbild Zahntechniker/-in aus ‒ ein spannender und abwechslungsreicher Beruf! Zur Zeit haben wir fünf Azubis in unserem Team. Haben Sie Interesse an einer Ausbildung zum/zur Zahntechniker/-in? Hier beantworten wir ein paar wichtige Fragen.

Fragen und Antworten zur Ausbildung

Was tun Zahntechniker und Zahntechnikerinnen?

Als Zahntechniker/-in arbeiten Sie eng mit Zahnärzten zusammen und fertigen für deren Patienten Zahnersatz an. Arbeitsgrundlage sind Abdrücke von Zähnen oder Kiefern des Patienten und Auftragsbeschreibungen. Dabei kann es sich um kleinere Arbeiten wie Kronen oder Brücken, um ein komplettes künstliches Gebiss oder komplexe Zahnersatzlösungen auf Implantaten handeln.

Wie wird Zahnersatz hergestellt?

Zahnersatz wird immer individuell für den Patienten hergestellt. Dabei stimmt der/die Zahntechniker/-in Form und Farbe des Zahnersatzes auf die natürlichen Zähne des Patienten ab. Zum Einsatz kommen ganz unterschiedliche Techniken und Materialien. Zum einen wird Zahnersatz mit viel handwerklichem Können, Know-How und Kreativität hergestellt. Andererseits halten moderne digitale Technologien immer mehr Einzug in die Zahntechnik, so zum Beispiel Computer Aided Design (CAD), Computer Aided Manufacturing (CAM) oder digitale Workflows.

Welche Begabungen und Interessen sind gefragt?

Die Anfertigung von Zahnersatz bedarf zahlreicher Arbeitsgänge und fordert von Ihnen sowohl naturwissenschaftlich-technische Kenntnisse als auch gestalterische Fähigkeiten. Der Beruf beinhaltet Elemente aus Feinmechanik und Goldschmiedehandwerk. Für die Arbeit als Zahntechniker/-in brauchen Sie Sorgfalt, Ausdauer, ein gutes Auge, manuelle Geschicklichkeit und ein hohes Verantwortungsbewusstsein. Darüber hinaus ist Interesse an Medizin, Technik, Chemie und Physik wichtig. Sie sollten bereit sein, sich immer wieder mit neuen Technologien und Arbeitsmethoden auseinanderzusetzen. Wesentlich ist außerdem Ihre Motivation, den Patienten helfen und ihre (Zahn-)Gesundheit wiederherstellen zu wollen.

Was lernen Sie in der Ausbildung?

Sie erfahren in der Ausbildung viel über das menschliche Gebiss, Zähne und ihre Funktion, eignen sich Wissen über die Verarbeitung von Keramik, Kunststoffen, Legierungen aus Gold, Platin oder Silber und weiteren Materialien an und lernen zahlreiche Maschinen und Geräte zu bedienen. Zur Tätigkeit eines/-r Zahntechnikers/-in gehört beispielweise die Herstellung von Gipsmodellen, das Modellieren von Zahnersatz in Wachs oder computergestützt am PC, das Gießen und die weitere Bearbeitung von Dentallegierungen und die Verarbeitung von Kunststoff und Keramik.

Wie lange dauert die Ausbildung und wie läuft sie ab?

Die Zahntechnikerlehre dauert normalerweise 3 ½ Jahre. Dabei werden Sie in allen Abteilungen in unserem Dentallabor eingesetzt und lernen alle Bereiche der Zahntechnik kennen. Neben der praktischen Ausbildung bei uns im Labor besuchen Sie die Alexander Fleming Schule, Berufliche Schule für Gesundheit und Pflege, in Stuttgart (www.flemingschule.de). Der Unterricht in der Berufsschule findet jeweils in zweiwöchigen Blöcken statt. Bereits während der Berufsausbildung besuchen Sie interessante Kurse und nehmen an unserer innerbetrieblichen Aus- und Fortbildung teil. Im zweiten Ausbildungsjahr ist eine Zwischenprüfung abzulegen. Die Ausbildung schließt mit einer Gesellenprüfung ab, die einen schriftlichen und einen praktischen Teil umfasst.

Was sind die Voraussetzungen für die Ausbildung?

Es ist keine bestimmte Schulbildung als Voraussetzung vorgeschrieben, ein mittlerer oder höherer Bildungsabschluss ist aber empfehlenswert. Über die Zahntechnikerinnung Württemberg (www.ziw.de) können Sie einen Eignungstest machen, um zu schauen, ob Sie praktische Begabung für den Beruf mitbringen. Oder Sie machen ein Schnupperpraktikum bei uns im Labor? Wir bieten auch Plätze an für Praktika zur Berufsorientierung (BORS, BOGY). Melden Sie sich einfach bei uns ‒ gerne per E-Mail an Thomas Walsdorff, info@walsdorff-zahntechnik.de.

Gibt es Zusatzangebote?

Abiturienten/-innen können an Stelle der Fächer Deutsch, Gemeinschaftskunde und Wirtschaftskunde an der Berufsschule den Unterricht „Management im Handwerk“ (MiH) besuchen mit den Fächern Management, technisches und Wirtschaftsenglisch sowie EDV. Die Abschlussprüfung als Betriebsassistent/-in bei der Handwerkskammer wird als Teil III der Meisterprüfung (betriebswirtschaftlicher Teil) anerkannt.

Und wie geht es weiter?

Für Zahntechniker/-innen gibt es immer Neues zu erfahren. In Fortbildungen und Kursen lernt man neue Technologien, Produkte und Verfahrensweisen kennen. Nach ein paar Jahren Betriebspraxis kann man sich zum/zur Zahntechnikermeister/-in weiterbilden und darauf aufbauend auch eine Fortbildung zum/zur Betriebswirt/-in machen.