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Vollkeramikkrone
Mann, Unterkiefer, Seitenzahn, Versorgung mit Vollkeramikkrone auf einem Implantat
Hier zeigen wir eine Falldokumentation zu einer Implantation im UK-Seitenzahngebiet (Zahn 36). Das Implantat wurde nach Gingivaforming mit einem Vollkeramikabutment und einer Vollkeramikkrone versehen.
3D-Implantatplanung und Bohrschablone
Für die Implantation wurde eine Bohrschablone hergestellt. Dazu wurde auf Basis eines Computertomogramms (CT) des Patientenkiefers eine 3D-Implantatplanung vorgenommen. Gemäß der daraus resultierenden Bohranweisung wurde dann die Bohrhülse mittels Positioniereinrichtung in die Schablone eingebracht. Die Bohrhülse gibt bei der Implantation Richtung und Länge der Bohrung für das Implantat vor.

Röntgenbild der
Ausgangssituation vor
Extraktion Zahn 36

Screenshot der
3D-Implantatplanung

Einbringen der
Bohrhülse in die
Bohrschablone

Bohrschablone
auf dem Modell
Implantation und provisorische Versorgung
Geführt durch die Bohrschablone wurde die Bohrung für das Implantat in den Kieferknochen gesetzt. Danach wurde das Gewinde für das Implantat geschnitten und das Implantat fest im Kiefer verschraubt. Das Implantat wurde anschließend mit einem Gingivaformer für die Dauer der Einheilung versehen. Damit wurde das Zahnfleisch (Gingiva) im Bereich der Austrittsstelle des Implantats für die spätere Versorgung vorbereitet.

Bohrschablone
im Patientenmund

Setzen der Bohrung
für das Implantat

Schneiden des
Gewindes

Implantat

Verschraubtes
Implantat

Röntgenkontrolle

Einschrauben des
Gingivaformers

Mit Gingivaformer
versehenes Implantat
Abformung und individuelles Gingivaforming
Nach einer dreimonatigen Einheilphase wurde das Implantat mit einem Abdruckpfosten versehen und die Mundsituation abgeformt. Mit dem Abdruck wurde ein Gipsmodell hergestellt. Auf dem Modell wurde die Krone in Wachs modelliert (Waxup) und das so genannnte Emergenzprofil ermittelt. Auf dieser Basis wurde ein individueller Gingivaformer hergestellt und auf das Implantat geschraubt. Ziel des Gingivaformings ist es, das Zahnfleisch so zu formen, dass die Krone wie ein natürlich aus dem Zahnfleisch herausgewachsener Zahn aussieht.

Situation nach der
Einheilphase

Implantat mit
Abdruckpfosten

Abformung mit
individuellem Löffel

Waxup der Krone

angezeichnetes
Modell

Modell mit
Emergenzprofil

Individueller
Gingivaformer
Endgültige Versorgung - optimales Ergebnis
Nach zwei Wochen wurde der individuelle Gingivaformer gegen das endgültige Vollkeramikabutment ausgetauscht und die definitive Versorgung, eine Vollkeramikkrone, eingesetzt. Die transluzente Vollkeramikkrone auf dem Vollkeramikabutment mutet an wie ein natürlicher Zahn. Durch das Gingivaforming konnte daneben eine natürliche Zahnfleischästhetik erreicht werden.

Vollkeramikkrone
auf dem Modell

Situation nach
Gingivaforming

Endgültiges
Vollkeramikabutment

Eingesetzte
Vollkeramikkrone
Die hier abgebildeten zahntechnischen Arbeiten wurden von der Walsdorff Zahntechnik GmbH angefertigt.
Zahnärztliche Behandlung: Dr. A. Schorm, Sindelfingen. Die Fotos sind urheberrechtlich geschützt.
(Fotos: Schorm, Walsdorff Zahntechnik GmbH)